Vor vier Jahren erschien das Debut-Album des Yves Theiler Trio und wurde von der SRF2-Kulturredaktion gleich zum Trio-Album des Jahres gekürt. Eigentlich hätte er schon früher nachdoppeln wollen, sagt der 28jährige Pianist aus Zürich, aber ein Personal-, beziehungsweise Instrumentenwechsel hatte eine Verzögerung zur Folge. Statt dem Fretless-Ebass von Valentin Dietrich ist nun der Kontrabass von Luca Sisera zu hören, mit dem Theiler auch in der Band Roofer zusammenspielt. Der Klang des Instrumentes zusammen mit Siseras fluid-melodischem Stil verleihen dem rhythmisch explosiven und doch kristallklar präzisen Sound des Trios eine geradezu sonnige, neue Wärme.
So viel wird bereits im ersten Stück des von Radio SRF2 ko-produzierten Zweitlings “Dance in a Triangle” klar. Es heisst “For Bass” und beginnt mit einer fast zweiminütigen Einführung, wo eine fein gesponnene Bassmelodie von einer insistenten, einzelnen Pianonote und Perkussion vorwärtsgetrieben werden, ehe Theiler einen druckvollen Groove und eine labyrinthartige Melodie ins Geschehen einführt, die irgendwo zwischen Afrika und Erik Satie angesiedelt ist.
Mit dem Perkussionisten Lukas Mantel arbeitet der Pianist seit zehn Jahren zusammen. Das daraus resultierende telepathische Verständnis erlaubt es dem Trio, die überaus subtile Komplexität von Theilers Kompositionen – sie beginnen zumeist mit einer Improvisation allein am Klavier – mit einer rhythmischen Dynamik auszuleuchten, welche der atemberaubenden Virtuosität des Gebotenen einen starken, emotionellen Rückhalt gibt. Mit jugendlicher Verspieltheit jongliert Theiler mit Techniken und Stilen aus der ganzen Welt zwischen Eritrea, Ahmad Jamal und Post-Rock. Dennoch tritt nie das Gefühl auf, man habe es mit einer Elster zu tun, denn jeder Musiker hat seine eigene Stimme und schreckt nicht dafür zurück, sie laut und deutlich einzusetzen. Ein Album voller Witz, Energie und kühnen Kurven.
Yves Theiler Trio, “Dance in a Triangle” (MGB Jazz 18)
Link für Yves Theiler Konzerte
https://youtu.be/zGvGhXNIHJ4
À tous ceux qui cherchent un rock lisse et sans saveur, passez votre chemin. The Chikitas représente l’antonyme même de ce concept. Le duo féminin genevois s’illustre par la fureur de sa proposition. Chant et riffs de guitare électrisants délivrés par Lynn; rythmique défoulante portée par Saskia. Leur union explore et triture toutes les facettes les plus brutes et authentiques du rock, en y infusant le meilleur du punk et du grunge.
Pour leur troisième album, The Chikitas ont posé leurs instruments à Tucson, en Arizona (USA), pendant vingt jours. Avec la complicité du producteur Jim Waters (Sonic Youth, The Jon Spencer Blues Explosion), le duo a relevé le défi d’un enregistrement analogique pour cristalliser l’essence du son qui l’incarne. Le résultat ? 

Épopée spatiale aux titillements exotiques sur « Break-Fast (feat. Shake It Maschine) ». Escapades trap et hip-hop imposées par « Climax ». Exubérance électro et lettres de noblesse portent « Tricky Martine », titre produit avec Hook, son acolyte des Murmures Barbares. Cris fédérateurs, vocalises orientales et intrusions savanesques portent « Safari » et, alliés au maniement rigoureux du beat, en font l’une des productions les plus intéressantes de l’EP.
Schon seit Jahrzehnten gibt es ein paar Streichquartette, die von der reinen Lehre abgefallen sind. Das Kronos Quartet und das Turtle Island Quartet (interessanterweise beide aus San Franzisco) oder das Modern String Quartet in Deutschland betrieben seit den Siebziger und Achtziger Jahren, was man so unglücklich als Crossover bezeichnet hat. Doch erst mit der Genre-sprengenden und Stil-übergreifenden Bewegung des europäischen Jazz aber hat die Streichquartett-Szene wirklich Fahrt zu einem eigenen neuen Format aufgenommen. Ensembles wie das radio.string.quartet.vienna aus Österreich, das Atom String Quartet aus Polen oder das ursprünglich rein klassische Quatuor Ebène aus Frankreich eröffneten der Besetzung neue Wege.

Reading over my notes taken while listening to the latest 



