LEON an extremist and polymorphous quartet, chapter 2

LEON is composed of two bass players: Raphaël Ortis from Geneva and Louis Schild from Lausanne. Since 2011, they’ve been giving life to this project adopting multiple forms and facets as a duo, trio or quartet, based on improvisation, noise and abrasive rock compositions. They have recently been joined by David Meier on drums and Antoine Läng on vocals. For this second chapter, it’s drummer David Meier’s turn to narrate his insider experiences with the band LEON.

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Release: Kaos Protokoll Tour-Doku Russland/Ukraine 2013

„zdravstvuyte. Mi Kaos Protokoll i mi iz Shveytsáriya. My rady igrat vrasi v pervyy raz. Spasibo Bol’shoye.“

Mittlerweile können wir diesen Begrüssungssatz den wir jeweils an unseren Konzerten brachten im Schlaf, aber was haben wir nicht dafür geübt.

Gut, es gab auch reichlich Flugstunden, die genug Zeit boten, sich mit den russischen Verhaltens -und Sprachregelen auseinander zu setzen.

Aber beginnen wir von vorne…

Heute, genau vor einem Jahr waren wir das erste Mal in Russland und der Ukraine auf Tour. Überhaupt war davor noch nie jemand von uns in dieser Gegend. Vorfreude mischte sich mit Spannung und Aufregung.

Zur Einstimmung schauten wir uns ein paar „Russian Traffic“ Filmchen auf Youtube an, um uns ein wenig auf das Russische „Verkehrs –Roulette“ vorzubereiten. Der Flugzeugabsturz einen Monat vor Tourbeginn in Kazan, demselben Flughafen, den auch wir noch benutzen sollten, liess natürlich auch uns nicht kalt und so gab es kurz vor Abflug in München für alle noch ein Gläschen Verdrängungs-Wodka.

IMG_95451. Tag Moskau

Moskau war unsere erste Station in Russland. Es herrschten eisige minus 10 Grad. Wir spielten im renommierten Kozlov Club. Ein netter Laden dessen Eingang leicht übersehbar durch eine „Anne Frank – Bücherregal-Türe“ führte. Der Club war längst nicht voll, aber die Leute tanzten und kaum hatten wir den letzten Ton gespielt, standen bereits die ersten im Backstagebereich und wollten Fotos und Autogramme von uns. Wir dachten, die hätten sich wohl in der Tür geirrt. Warum wollen die nun Fotos und Autogramme von uns? Es sollte nicht unsere letzte Überraschung des russischen Publikums bleiben.

2. Tag Kaliningrad

Von Moskau ging es weiter mit dem Flieger in die russische Exklave Kaliningrad. „Dreadnought“, hiess der Club, der einem U-Boot nachempfunden wurde und einen schier endlosen Gang hatte, der uns vom Backstage bis zur Bühne führte. Das Haus war voll und die Leute noch euphorischer als zuvor in Moskau. An die obligaten Autogrammstunden und Fotosessions haben wir uns mittlerweile gewöhnt, war auch nicht all zu schwer, doch unser gesamter CD Bestand war schon fast ausverkauft und das hat uns dann doch etwas überrascht, ist doch Russland eher für den Musik Download als für die Kaufkraft bekannt.

3. Tag Arkhangelsk

Weiter ging es mit dem Flug über Moskau in den noch kälteren Norden nach Arkhangelsk, ein nettes russisches Städtchen am weissen Meer. Nachmittags angekommen, war es bereits stockdunkel, aber das ist es dort immer, zumindest im Winter, egal zu welcher Tageszeit.

Wir spielten in einem Museum, der Saal war voll, die Stimmung elektrisierend. Wir wollten soeben zur Zugabe ansetzen, da packte der Veranstalter das Mikrophon und startete zu einer grossen Rede, die unser Vorhaben sogleich wieder im Keim ersticken liess. Es schien, als würde er nun rückblickend versuchen in Worte zu fassen, was wir gespielt hatten. Und ach ja, Zugaben kennen die Russen anscheinend nicht, auch wenn sie das Konzert noch so sehr genossen haben, würden sie sich doch keines falls die Hände wund klatschen. Verlässt man die Bühne, verhallt dann auch ziemlich bald mal das klatschende Geräusch.

4.und 5. Tag St. Petersburg Airport/Cheboksary

Von Arkhangelsk ging es weiter über St- Petersburg nach Cheboksary, eine Stadt an der Wolga, östlich von Moskau.

Mit 12 Stunden Verspätung endlich dort angekommen – wir hatten unseren einzigen Off-Day mit Warten am Flughafen verbracht, weil der Pilot kurz vor dem Start bemerkt hat, dass der Reifen kaputt war – empfing uns ein junger Veranstalter, der in seiner Aufregung eine Kippe nach der anderen rauchte, (er hätte sich dem Anschein nach auch gerne drei auf einmal angesteckt.) Es stellte sich heraus, dass unser Konzert seine erste selbstorganisierte Veranstaltung war und da will man sich doch, vor allem mit einer Band aus dem Westen, keine Fehler leisten.

Auf dem Parkblatz wartete dann sein Kumpane, ein kahlgeschorener eher furchteinflössender Typ mit Daunenjacke, der uns als unser Fahrer vorgestellt wurde und wie sich später herausstellen wird, sein Geld als Transporteur der örtlichen Sexarbeiterinnen verdient, indem er die hochgestiefelten Frauen zu ihren Kunden fährt und wieder abholt.

Das Konzertlokal war dann in Bezug auf die Dekoration wohl kaum zu überbieten. Ein ländliches Disco-Flair der 90’ mit einem Backdrop, das irgendwie so aussah, wie ein Verschnitt zwischen Predator und dem Maskottchen von Iron Maiden.

Für uns war es eher ein Konzert zum vergessen, aber den Leuten schien es gefallen zu haben. Ein späterer Bericht von diesem Abend im russischen Rolling Stone Magazin, fand jeweils nur lobende Worte.

6. Tag Yekaterinburg

IMG_9731Von Cheboksary ging es weiter zum Flughafen Kazan nach Yekaterinburg, die Stadt in der Zar Nikolaus II. der russischen Revolution zum Opfer fiel.

Dort angekommen erwartete uns ein junger Kasachischer Typ mit einem Kopfhörer im Ohr und dem Handy in der Hand, dessen Lockerheit so demonstrativ war, dass uns jede unserer Bewegungen schon total verkrampft vorkommen musste. Den Kopfhörer hatte er dann auch den ganzen Abend im Ohr und man wusste nie genau, ob er mit dir spricht, oder jemanden in der Leitung hat. Im „Everjazz Club“, ein gediegener Jazz-Laden mit langer Tradition begrüssten uns dann die beiden Veranstalterinnen, deren Charme unsere erkalteten Körpertemperaturen sofort wieder in die Höhe schnellen liess.

Während wir unser Abendessen genossen, spielte zuerst der lokal Matador mit seiner Jazzband gelangweilt ein paar Standarts, was uns eher befremdend vorkam, vor allem in der Vorstellung, wie wir wohl in Kürze mit unserem „Kaos“ ähnlich einer Dampfwalze die kitschig – träumerische Stimmung platt walzen werden.

Lustigerweise sorgte gerade an diesem Abend das Publikum wieder für eine unerwartete Überraschung. Wir verbeugten uns, die Leute klatschten frenetisch und brachen wiederum abrupt ab, als wir von der Bühne traten. Eine Zugabe schien uns eher aufgezwungen, als erwünscht zu sein. Komischerweise – es waren bestimmt bereits 10 Minuten vergangen – schienen die Leute immer noch auf etwas zu warten und erst als die Veranstalterin uns nochmals lieb bat, doch noch ein 1-2 Stücke zu spielen, wurde uns klar, warum.

 7. Tag Dubna

 Von Yekaterinburg ging es weiter zu einem Festival in Dubna, eine kleine Stadt in der Nähe von Moskau. Dass dieser Gig überhaupt noch stattfand, war eigentlich den Umständen entsprechend kaum mehr zu denken. Es fing schon in Yekaterinburg an, als unser lieber Kasache – es war der Tag, als die olympische Fackel auf ihrer Reise gerade Halt in der Stadt machte – vor lauter Lockerheit uns mal schön den Flieger verpassen liess. „Shit happens!“ meinte er lakonisch dazu, während wir ihn am liebsten in Stücke zerrissen hätten. 3 std. später doch noch in Moskau angekommen, folgte darauf eine ca. 2 Stündige Autofahrt nach Dubna, die wohl keiner mehr von uns so schnell vergessen wird. Gott sei dank heil angekommen, konnten wir doch noch als letzte Band des Festivals die örtliche Bibliothek beschallen. Nach 6 Konzerten, 10 Flügen und durchschnittlich 4 Std. Schlaf, neigte sich unsere Tour langsam dem Ende zu.

8. Tag Lviv

Ein letzter Gig in Lviv im westlichen Teil der Ukraine bevor es über Warschau wieder zurück in die Schweiz gehen soll. „JazzBez“ hiess das Festival und es sollte uns vor Staunen beinahe zu Salzsäulen erstarren lassen. Doch zuvor genossen wir noch ein paar Stunden in der wunderschönen Altstadt. Aus den Lautsprechern, die noch aus der Sowjetzeit in den Strassen hingen, erklang die Stimme der Ukrainischen Revolution. Im Stadtzentrum versammelte sich das Volk und demonstrierte lautstark gegen die Regierung. Es war der Anfang des später im Osten folgenden Bürgerkriegs. Beängstigend und zugleich aufregend. Man spürte förmlich die Kraft und Euphorie des Widerstands. Das Konzert fand in der städtischen Philharmonie statt, welche ein Fassungsvermögen von ca. 800 Plätzen bot. Blöd nur wenn die halb leer sein sollte, dachten wir, während wir uns für den Soundcheck installierten. Als wir später zum Konzert auf die Bühne traten, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Der Saal war restlos ausverkauft und wir spielten wohl eines unserer besten Konzerte. Es war ein wunderschöner Abend und ein fantastischer Tourabschluss. Und hätten wir dann keine Zugabe mehr gespielt, sie hätten es uns wohl nie verziehen.

Kaos Protokoll: Flo Reichle (Drums), Marc Stucki (Sax), Benedikt Wieland (Bass)
Kaos Protokoll website
Kaos Protokoll Bandcamp

 

Mama Rosin on the road to Mississipi!

image(1)On n’est pas parti là-bas avec en tête le rêve américain, oh non ! On les connaît bien les histoires des groupes européens qui se cassent les dents dans les bars US. Mais la tournée de 10 jours (dont 2 jours en studio sur la fin) qui s’amorcent nous a déjà emporté très très loin. Sur la carte mais surtout dans nos têtes. D’abord St Louis, Missouri puis Memphis, Tennessee ! On longe le Mississippi jusqu’à La Nouvelle Orléans puis on tourne à l’ouest jusqu’au Texas.

Sous jetlag violent et extrêmes burgers

Des salles pleines, des promoteurs (musiciens, ou disquaires locaux) ravis et concernés … Rares et précieux.

Un lundi et un mardi américain qui se passent à merveille. Sous jetlag violent et extrêmes burgers. Les quartiers des clubs sont en voix de gentrification, donc burgers avec pousses de soja ! Les mêmes qu’on se refuse à manger à Genève dans ces nombreux lieux qui fleurissent partout !

Une fleur sur la tombe de Jessie Mae Hemphill

image(2)Mais s’il y a quelque chose à retenir de ces premiers jours, c’est le niveau de classe ahurissant des groupes avec qui on joue. Juste des gens de n’importe quel âge, shootés au son des radios locales et aux LPs par milliers, pour qui la musique est une seconde nature. Deux baffes dans la gueule monstrueuses ! En deux soirs. Au point où ça devient gênant de jouer après eux … Et de recevoir leurs compliments … Et de vendre autant de disques. Ce soir c’est le Siberia à New Orleans où deux groupes ouvrent pour nous. Autant de baffes en perspective.

imagePeu de dodo. Et des kilomètres sur les routes sans virage, excepté peut-être celui qu’on a fait aujourd’hui pour aller poser une fleur sur la tombe de Jessie Mae Hemphill, une de nos déesses à Como, Mississippi.”

Mama Rosin

Le journal de Leo Tardin au Japon (dernier chapitre)

LeoTardin_Japon_last1Dernier jour à Tokyo avant un vol de 12 heures pour Zürich… Il pleut et la ville humide ressemble à un décor de Blade Runner sous ce ciel sombre et chargé, ce qui n’est pas sans charme d’ailleurs…
Le plan du métro a des allures de tableau de contrôle d’une centrale nucléaireLeoTardin_Japon_last2
Après une journée de visite dans le quartier de Shibuya je décide de rentrer à mon hôtel en métro aérien et constate que le plan du métro a des allures de tableau de contrôle d’une centrale nucléaire. Mais encore une fois grâce à la gentillesse et politesses des habitants je prends le chemin de mon hôtel sans trop de problèmes.
Quelques dernières impressions resteront, outre l’extrême courtoisie de habitants et la sophistication des WC (apparemment atomiques eux aussi, ou en tout cas très largement fournis en diverses options et boutons-poussoirs électroniques):
Les voitures ne font quasiment aucun bruit en roulant dans les rues (au trafic pourtant parfois intense), grâce à un revêtement spécial sur les routes.
Les Japonais sont FOUS de jazz
Dans les petites boutiques pas particulièrement spécilisées, c’est du jazz qui passe en boucle, même si les Japonais ne savent pas forcément que c’en est. Un des publics les plus respectueux, appréciatifs et enthousiastes que j’aie rencontré. Ce fut un très grand honneur  pour moi de jouer au Japon. Idem pour les journalistes qui m’ont posé des questions particulièrement pointues et bien informées.
Enfin,  inutile d’espérer avoir un “I don’t know” clair quand un interlocuteur n’est pas en mesure de répondre à une question posée e en anglais. Les Japonais préfèrent répéter très poliment ce que je viens de demander, jusqu’à l’absurde,… Ce qui n’est pas sans compliquer les choses par exemple lorsqu’on oublie des affaires dans ledit métro aérien et qu’on appelle les objets trouvés à la police de Shibuya…
Affaire (presque) classée!
Léo

Le Journal de Leo Tardin au Japon (chapitre 4)

Aujourd’hui c’est dans un club plus traditionnel que j’attaque un concert en piano solo, toujours à Tokyo.
A mon grand étonnement un groupe monte sur scène après mon set, brandissant de grandes images de chiens et chats.
LeoTardin_Japan_Day4Il s’agit d’un groupe de militants pour les droits des animaux, qui chantent un morceau pour diffuser leur message, avant de céder leur place au band prévu dans le programme. La marraine / instigatrice de cette fondation se révèle être la CEO d’une grande entreprise japonaise de sodas et bières au citron, présente ce soir-là dans le club pour soutenir les troupes, et proche du patron de l’établissement. Nous sympathisons après mon set et échangeons nos contacts. Elle semble beaucoup apprécier l’album Dawnscape
Qui sait, peut-être bientôt une track de Dawnscape pour le prochain spot commercial de cette fameuse bière au citron? (testée et approuvée!)
Affaire à suivre…
Léo

Le journal de Leo Tardin au Japon (chapitre 3)

LeoTardin_Japan_Day2_1Equipe technique au taquet, magnifique piano Rhodes, public au rendez-vous et très démonstratif: notre premier concert Grand Pianoramax au Japon, dans le cadre du Tokyo Jazz Festival fut un beau succès! Egalement belles ventes de CDs au stand Tower Records Japon, avec un petit pincement au cœur en souvenir de ce disquaire maintenant  défunt aux USA, qui avait marqué mes années d’étudiant à New York lorsque je passais des heures à creuser dans leurs bacs.
Un piano imparfait, qui me pousse à jouer plus sauvagement…
©Maiko Hanawa
©Maiko Hanawa

Le lendemain c’est en piano solo que je me produit pour présenter mon projet Dawnscape au Japon, au très branché club SuperDeluxe. L’excellent Dimlite se produit en deuxième partie de soirée. Ambiance intimiste, public également au rendez-vous et attentif, piano “charmant” et imparfait, qui me pousse à jouer beaucoup plus sauvagement que d’habitude. Video coming soon, stay tuned!

Demain sera un jour (presque) off à Tokyo.
Affaire à suivre…
Léo

Le journal de Léo Tardin au Japon (chapitre 2)

LeoTardin_Japan_Day1_1Bonjour,

Le band est bien arrivé à Tokyo, et après avoir déposé nos valises à l’hôtel c’est déjà l’heure des premiers suhsis. Il est 11h30 du matin…
Premières impressions de la ville: très chic (et cher)!
Tout le monde est très classe dans la rue, les passants ont un petit air qui me rappelle les fashion & design students de la Parsons quand j’étais à la New School à New York.
Tous sont très courtois et gentils, et, pour tordre le cou à une première idée reçue, je les trouve démonstratifs et souriants! Pas du tout les visages impassibles auxquels on pourrait s’attendre.
Après la sieste de rigueur (vol direct de 11h depuis Zürich) et une rencontre avec un représentant de l’ambassade suisse au Japon, direction Shybuia où nous déambulons dans des rues pleines de monde, lumières, magasins très tendances et petites échoppes au détour de ruelles moins en vue.
On y sympathise avec un habitant rencontré au hasard d’une bière dans un bar. Il nous emmène dans un petit resto typique absolument incroyable, où nous faisons exploser nos per-diems en délices culinaires variés (photo 2). Ce type se révèle être un fin connaisseur de musique et travaille au Stock Exchange la journée…
LeoTardin_Japan_Day1_2Demain aura lieu notre premier concert avec Grand Pianoramax au Japon (Tokyo Jazz Festival).
Affaire à suivre…

Le journal de Leo Tardin au Japon (chapitre 1)

Reçu dans la boîte mail de Swiss Vibes ce matin cette courte missive de Léo Tardin. Il nous en promet d’autres tout au long de son périple japonais. Affaire à suivre!

Bonjour Swissvibes,

Concert _Aubes_MusicalesAprès un concert magique au lever du soleil aux Bains des Pâquis en duo avec la chanteuse lisboète Paula Oliveira il y a quelques jours (photo ci-dessous), je m’apprête à m’envoler pour le Japon pour quelques concerts:

Piano solo (projet Dawnscape) au All Of Me ce dimanche 6 sept, au SuperDeluxe ce dimanche 7 sept. et au Jazz Spot lundi 8 sept:

Cap ensuite sur Istanbul pour deux concerts avec le percussionniste Burhan Öçal les 20 et 21 septembre (Grand Pianoramax + duo avec Burhan).
 
De retour en Suisse, place enfin à une brève tournée piano solo pour soutenir l’album Dawnscape récemment sorti (co-prod. Montreux Jazz Artists Foundation, distrib: Irascible) dont voici les dates:
 
24 septembre: Eisenwerk, Frauenfeld 
6 octobre: Meet Art: rencontre / discussion CEC Emilie Gourd, Genève 
11 octobre (après-midi): masterclass EJMA, Lausanne (festival Jazz Contreband)
11 octobre (soir): Ferme Asile, Sion (festival Jazz Contreband)
14 octobre: Rolex Learning Center, EPFL, Lausanne
25 octobre: Sud des Alpes, Genève (festival Jazz Contreband)
 
Excellente rentrée à toutes et tous!
Léo

VEIN, Russland-Tagebuch (Teil 5)

Russland87Konzert Nummer 8 und 9 der Tour brachten uns nach Litauen und Weissrussland.
Zuerst spielten wir in der Philharmonie in Ukmerge, eine kleine Stadt in der Nähe von Vilnius. Hier hatten wir bereits vor drei Jahren beim Crossdrumming-Festival eine Auftritt.
Danach hatten wir unseren krönenden Abschluss im grossen Saal der ausverkauften Philharmonie von Minsk. Nach mehreren Zugaben beendeten wir schliesslich das letzte Konzert dieser erlebnisreichen Tour.
Nach 9 Konzerten, 15 Flügen, 18128 zurückgelegten Reisekilometern erreichten wir, übermüdet und überwältigt von den vielen Eindrücken, schliesslich den Bahnhof SBB Basel.
Russia we’ll be back!!!

VEIN

VEIN, Russland-Tagebuch (Teil 4)

moskauKonzert Nr. 5 unserer Russland-Tour fand in Nizhny Novgorod statt. Hier bestätigte sich der Trend den wir bereits in den bisherigen Konzerten in Russland erkannt haben: volle Säle mit sehr jungem, euphorischem Publikum. Danach ging es mit dem Zug weiter in die Weltstadt Moskau, wo wir, nach einem kurzen Besuch dem roten Platz, in einem stimmungsvollen Club namens Dom, anlässlich des 10. Todestages des Clubgründers, spielten. Verschönert wurde dieser Tag durch unsere charmante Moskau-Reiseführerin Ksenia. Gleich nach dem Gig mussten wir zum Flughafen eilen um noch rechtzeitig den Flug nach Krasnojarsk (Sibirien) zu erwischen. Dort spielten wir zusammen mit der Genfer Band Plaistow ein Doppelkonzert in der ausverkauften Philharmonie. Ein schönes Erlebnis und ein grosses Vergnügen unsere Schweizer Kollegen live zu hören!