Ausser für Musik, die über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung findet, und verrückten Crowdfunding-Aktionen (90’000 Euro in knapp zweieinhalb Monaten) sind The bianca Story auch dafür bekannt, dass sie ihre Musik gerne mit Theater und Schauspiel vereinen. Mit ihrem neusten Album «Digger» sind sie nun auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin zu sehen.
Gilgamesh Must Die!
Das Epos von Gilgamesch, einem mesopotamischen König, ein Drittel Mensch, zwei Drittel Gott, dient als Vorlage für das Musiktheater «Gilgamesh Must Die!». Bereits Ende 2011 zeigte die Basler Band mit «M & The Acid Monks», dass sie es verstehen, Konzert und Schauspiel zu vermischen. Damals wie heute führt Daniel Pfluger Regie. «Gilgamesh Must Die!» nimmt Songs aus dem Album «Digger» als Leitmotiv, um die Geschichte eines totalitären Herrschers zu erzählen, der nach dem Tod seines besten Freundes Enkidu auf die Suche nach dem Unsterblichen geht.
The bianca Story werden bei der Aufführung dieses musikalischen Theaters von einer Opernsängerin, einer Schauspielerin und 16 jugendlichen Laiendarstellern aus Berlin unterstützt. Sowohl die Uraufführung am 17. März 2014 als auch vier weitere Vorstellungen von «Gilgamesh Must Die!» finden in der Deutschen Oper Berlin statt. Ab April wird das Stück auch in Zürich, Basel und Bern aufgeführt.
Aufführungstermine von «Gilgamesh Must Die!»:
Deutsche Oper Berlin: 17./20./21./22./25. März 2014
Gessnerallee Zürich: 15./16./17. April 2014
Kaserne Basel: 23./24./25. April 2014
Konzert Theater Bern: 29. April & 1. Mai 2014
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Eine Gitarre („fünzig Bucks.“), ein Verstärker („fünfzig Bucks.“), ein Lautsprecher („fünfzig Bucks.“) und eine Bassdrum („aus dem Abfall.“) ist alles was Beat Zeller, alias
Seine absurden, multi-sexuellen Lyrics stösst er in einer Art Urschrei aus, der teils tierische Lust, teils post-koitale Melancholie und teils pure Komödie markiert. Mittels unablässig ratternder Bassdrum tribt er sich vorwärts, er gönnt sich zuweilen einen Dylanesken Stossseufzer auf der Harmonika und ist rundum ein Original. Bei seinem packenden Auftritt vor einem dankbaren Publikum in einem der vergnüglichsten kleineren Musikvenues in London schafft er es, nicht nur einen, sondern zwei Verstärker zu ruinieren. Klasse!
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Was erwarten wir von Kunst? Dass sie gefällig ist, sich und ihren Kanon ständig wiederholt und uns in unseren Haltungen bestätigt?
Was fesselt mich an