Nun fliegt die Hildegard um die Welt – Dank Jazzahead.

Der 36-jährige Berner Stimmakrobat Andreas Schaerer gehört zweifelsohne zu den interessantesten Vocalisten der Schweizer Musikszene. Dessen grosses Talent ist auch dem Meister selbst, Bobby McFerrin, nicht entgangen, mit d

em er am diesjährigen Cully Jazz Festival bereits zum 3. Mal auf der Bühne stand. Sein abwechslungsreiches und vielfältiges musikalisches Schaffen ist ihm ebenso wichtig, wie seine eigene virtuose Jazz Klamauk Band “Hildegard lernt fliegen.”

Mit letzterer trat er vor kurzem an der diesjährigen europäischen Jazz Messe “Jazzahead” auf. Ein Auftritt, der von allen Seiten frenetisch gefeiert wurde und Auslöser für die kommenden Konzerte rund um den Globus war, wie Andreas Schaerer im Interview erklärt:

Dein 30 minütiges Showcase mit Hildegard Lernt Fliegen an der diesjährigen Jazzahead (dem wichtigsten Treffpunkt der europäischen Jazzszene ) wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Die Jazzmesse gilt natürlich vorallem als Sprungbrett um im internationalen Musikmarkt Fuss fassen zu können. Was hat sich daraus ergeben?

Andreas Schaerer Wir arbeiten neu mit F-Cat zusammen, einer sehr renommierten Booking Agentur aus Berlin. Im Herbst sind wir auf in China auf Tour, werden unser Album in Grossbritannien releasen und am London Jazz Festival spielen. Das israelische Red Sea Jazzfestival hat ebenfalls angeklopft und wir haben aber noch einiges im Köcher, was aber zur Zeit noch nicht spruchreif ist. Die Jazzahead hat sich also für uns sehr gelohnt!
So eben ist das 3. Album “Live in Moscow” von Hildergard Lernt Fliegen erschienen. Nach 2 Studio Alben nun schon ein Live Album zu veröffentlichen ist eher ungewönlich. was war eure Idee dahinter?
Andreas Schaerer Nun, diese Band entwickelt Live eine unglaubliche Energie. Eigentlich ist es eher komisch, dass wir zuerst 2 Studio Alben produziert haben und erst dann eine Live Platte. Es war uns schon lange ein Anliegen die Live Qualität dieser Band einzufangen, die Stimmung auf unserer Russland Tour war einmalig und ideal für dieses Unterfangen. Gleichzeitig war es ja auch die Idee Hildegard Lernt Fliegen visuell einzufangen. Darum auch die Zusammenarbeit mit Michelle Brun die zum Film “Tales Wander“ geführt hat. Es ist also nicht “nur” eine Live Platte entstanden sondern eine Art “Gesamtkunstwerk” mit Film und Live Platte und dickem Tourbuch und Plakat. Das ganze wie immer vom “Hofillustratoren” Peter Bäder wundervoll eingepackt.

Nebst deiner eigenen Band leitest du auch das alljähriliche Jazzfestival Jazzwerkstatt Bern, bist Dozent an der Hochschule der Künste Bern und singst noch in diversen anderen Bands u.a. mit den Trio’s Rom Schaerer Eberle und Das Beet, mit denen du momentan auf Tour bist. Wie bringt man das alles unter einen Hut, ohne sich dabei zu verzetteln?

Andreas Schaerer Ich versuche sehr fokussiert zu arbeiten. Planerisch verfolge ich alle Projekte parallel und plane dabei sehr weit in die Zukunft, bis zu 18 Monate im Voraus ist da keine Seltenheit, künstlerisch arbeite ich aber meistens nur an einer „Baustelle“ und lebe sehr im Moment. Ich denke kaum weit voraus und lebe stark im Augenblick. So behalte ich den Fokus.
Ich plane ausserdem bewusst immer wieder Ruhephasen ein, in denen ich gar nichts mache ausser meine Familie zu geniessen und mit meinem dreijährigen Sohn Levin zu jammen – was übrigens eines der spannensten Duoprojekte ist in welches ich z.Zt involviert bin.

Kürzlich standest du im Rahmen des Cully Jazz Festivals bereits zum 3. Mal mit Bobby McFerrin auf der Bühne. Mit wem würde es dich ebenfalls reizen mal zu performen und weshalb?
Andreas Schaerer Am diesjährigen Cully Jazz hat mich Bobby für ein Duo eingeladen. Das war eine sehr schöne Erfahrung und musikalisch richtig fett! Es würde mich sehr freuen in Zukunft mal einen ganzen Gig im Duo mit Bobby zu spielen. Andere Träumereien, wären, dass Pierre Boulez mal eine Komposition von mir dirigieren würde, es würde mich dabei vor allem interessieren, was passiert wenn ein solcher Meister meine Musik auf einen Klangkörper übersetzt. Ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber man weiss ja nie.

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Was steht als nächstes bei dir an und worauf freust du dich ganz besonders?

Andreas Schaerer Im Moment freue ich mich vor allem darauf, einen relativ entspannten Sommer vor mir zu haben. Es gibt richtig Urlaub ohne Internet und mit schlechtem Handyempfang – wunderbar. Musikalisch freue mich sehr darauf ab dem Herbst mit einer Auftragskomposition für das ARTE Quartett anzufangen und mit HLF im Oktober in China auf Tour zu gehen. Daneben gibt’s immer wieder kleine Leckerein. So bin ich mit Bänz Oester gerade unsere zweite CD am fertig mischen – wird ein absoluter Kontrapunkt zu meinen anderen Projekten,habe die holländische Band “the Ploctones” für 3 Gigs in die Schweiz eingeladen, bin mit Rom-Schaerer-Eberle im herbstlichen Paris, demnächst beginnen wir mit der Programmplanung für die Jazzwerkstatt 2013 … es gibt wirklich ein paar wunderschöne “Schmankerl” auf die ich mich sehr freue.

Grégoire Maret Quartet at Jazz Standard in New York

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Herbie Hancock once called Grégoire Maret “one of the most creative musicians  around”. The Geneva-born harmonica sensation lived up to his reputation last week at Jazz Standard, one of the best venues for jazz In New York. He took the stage with his band for a series of 8 shows between May 3rd and May 6th to present his long anticipated self-titled debut album, after spending the past 10 years playing virtually every musical style with many different artists such Pat Metheny, Youssou N’Dour or George Benson.

On May 4th, Grégoire Maret joked on stage about an album, which has been “extremely long to accomplish” . But this sleek musical journey, on which he is joined by harmonica legend Toots Thielemans for a beautiful cover of Ivan Lins’ “O Amor E o Meu Pais”, was definitely worth the wait. With the impeccable support of Frederico Gonzales Peña on piano, an artist he calls his “brother from another mom”, the sytlish Clarence Penn on drums percussions, and the extremely talented Ben Williams on bass, Grégoire Maret offers a modern mix of jazz, soul, blues, pop and Brazilian sounds.

He opened up the show with the percussion-driven Crepuscule Suite, in which his passionate and physical harmonica solos set the tone of the performance. His duet with Frederico Gonzales Peña on “My Loved Ones” was a moment of sheer magic. The Swiss artist was then joined on stage by Raul Midon, a blind guitarist known among other talents for his velvet voice and vocal mouth trumpet sounds. Midon, who worked with Sharika, Stevie Wonder and Little Louie Vega, makes a cameo appearance  alongside Cassandra Wilson on Maret’s album.

At Jazz Standard, Raul Midon provided the vocals for an inspired cover of “The Secret Life of Plants” by Stevie Wonder. On the atmospheric Manha du Sol, he echoed Maret’s harmonica with his vocal mouth trumpet sounds before a sublime finale that lit up the stage and galavanized the crowd. That night, Grégoire Maret powerfully proved once more that the underutilized harmonica can be one of the most beautiful instruments in jazz.

Malcom Braff und Andreas Schaerer: Jazz made in Switzerland

Malcom Braff (à gauche), Reggie Washington et Lukas Koenig
∞Malcom Braff (à gauche), Reggie Washington et Lukas Koenig ©Suisa

Das Malcolm Braff Trio und Andreas Schaerer’s Hildegard lernt fliegen begeisterten an der jazzahead!-Messe in Bremen das internationale Publikum und zeigten einmal mehr, dass sich Schweizer Jazz im internationalen Vergleich nicht zu verstecken braucht.

Die Fachmesse fand dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt und hat sich mittlerweile zu DEM Treffpunkt der europäischen Jazzszene entwickelt. Erfreulich aus Schweizer Sicht war deshalb, dass die Jury gleich zwei Schweizer Bands für eines der begehrten Showcases ausgewählt hatte.

Hildegard lernt fliegen ergatterte sogar einen besonders begehrten Platz am Samstagabend im Kulturzentrum Schlachthof, das zur Prime Time aus allen Nähten platzte. Die Zuschauer waren von der musikalisch eindrucksvollen und ideenreichen Performance begeistert und applaudierten der Band frenetisch.

Das Trio um Malcolm Braff (piano) mit Reggie Washington (bass) und Lukas Koenig (drums) überzeugte am Nachmittag ebenso mit erstaulicher Spielkraft. Ungeheure Energien und phantastische Klangbilder entfalteten sich hier aus kleinsten musikalischen Zellen, die drei Musiker loteten die Grenzen ihrer Instrumente vielfältig aus und kosteten sowohl die Transparenz als auch die Kraft ihrer Musik genüsslich aus. Das routinierte Trio eroberte die Gunst des internationalen Fachpublikums schon vom ersten Stück an – auch ihnen stand nur eine kurze halbe Stunde zur Verfügung. Schliesslich musste Malcolm Braff am selben Abend (wie am Abend zuvor!) auch wieder das heimische Publikum beim Cully Jazz Festival unterhalten… Beide Bands sind auch auf der brandneuen CD-Compilation “jazz made in switzerland, selection 2012/13” vertreten. 

Malcolm Braff Trio, Inside, Enja Records 2011
Hildegard lernt fliegen, Cinéma Hildegard, Unit record 2012

La fanfare Kadebostany cartonne sur le net!

De Genève aux plaines arides de Kadebostany, cette fanfare aussi improbable que futuriste fait sensation sur le net. En avant goût de son nouvel album (à paraître sous peu), elle vient de mettre en ligne  le clip d’une nouvelle chanson, “Walking with A Ghost”. En trois semaines – rien que sur Viméo – cette vidéo a déjà dépassé les 100’000 visionnements!

Au programme, des danseuses, aux corps aussi parfaits que synchronisés, des cuivres érotisés, des voix soul ou mécaniques et une fanfare aussi martiale qu’impériale. A voir ci-dessous. Et si vous aimez, vous pouvez télécharger le morceau sur Itunes ou sur bandcamp!

[vimeo=http://vimeo.com/39540030]

Hathors aux Eurockéennes de Belfort

Lors de la de la finale du concours permettant de décrocher une place fort convoitée aux Eurockéennes de Belfort, les trois musiciens de Hathors, orginaires de Schaffouse avaient un petit avantage sur leurs concurrentes féminines, Anna Aaron et La Gale. Ils s’étaient placés sous la protection de la déesse égyptienne Hathor, divinité de l’amour de l’ivresse, de la beauté, de la musique, de la danse. Comme quoi les Dieux rendent bien des services. Et sous celle de Couleur 3 aussi qui adorent jouer leur premier CD, paru l’an dernier. Trio basique – guitare-basse-batterie – Hathors est un groupe de l’extrême, quelque part entre punk, garage et métal. Si vous voulez (ré)écoutez le concert et interview, c’est dans Couleur 3 Live.

Ci-dessous la vidéo de leur chanson “Keeping Secrets”
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En 2012, le Cully Jazz fait la part belle aux artistes suisses

Tobias Preisig

Le Cully Jazz Festival a trente ans. Depuis 1982, le festival vaudois a su grandir s’en prendre la grosse tête. Il a d’ailleurs décidé de ne pas se lancer dans une opération de commémoration aussi coûteuse que pompeuse. Fidèle à son esprit, fidèle à la passion qui l’anime, il a décidé de laisser la place à la musique; tout simplement..

Du côté des artiste suisses, il y aura beaucoup de très bonnes choses, à commencer par un vieux de la vieille, Al Comet (l’homme des samplers des Young Gods) qui investit le caveau HBBC les deux weekends du festival.

Autre moment fort, samedi 14 avril au Temple le Kaléidoscope String Quartet, à mi-chemin entre musique classique, contemporaine et jazz. Un projet emmené par le violoniste Tobias Preisig. Ce-dernier poursuivra la soirée en duo avec son ami Stefan Rusconi qui martèlera pour l’occasion les touches de l’orgue du Temple.

Mercredi 18 avril, le pianiste Marc Perrenoud viendra présenter son tout nouvel album sur la grande scène en première partie de Branford Marsalis. Un challenge qui fera sans doute monter son taux d’adrénaline à des hauteurs intéressantes …

Quant au Tessinois Frank Salis, il fut la révélation du festival Off l’an dernier. Il fera valser son orgue Hammond et son groove lors de la soirée d’ouverture du 13 avril en première partie de Amp Fiddler !

Sevdah Dragi Moj

Beaucoup de musiciens suisses seront également présents dans les caveaux.Carte blanche au label biennois de musique électronique Oh My au Jardin. Dans le tout nouveau caveau Weber, l’association Addis Sounds propose un parcours du blues qui passe de l’Afrique à la Grèce et à la Bosnie. Le tout orchestré uniquement par des musiciens suisses ou résidents en Suisse. Nous y reviendrons.

Erik Truffaz, comme à la maison…

Le trompettiste franco-suisse Erik Truffaz a bien roulé sa bosse. Une quinzaine d’albums dans des formations variées, des tonnes de rencontres et d’échanges, mais un noyau dur, une formation à laquelle il revient toujours: le quartet. Avec Marcello Giuliani ( basse), Benoît Corboz (aux claviers, suite au départ de Patrick Müller l’an dernier) et Marc Erbetta (batterie). Un an après la sortie de «In Between» sur Blue Note ces quatre-là s’offrent une tournée des clubs suisses. Un classique et un must!

Pas vraiment de bonne vidéos de cette formation sur le net à déguster en apéritif. Une raison de plus de vous déplacer en chair et en os. Et en avant goût une vidéo-gag “un concert à l’emporter” avec Ed Harcourt qui me plaît bien:

[dailymotion id=x1iitv]

Ci-dessous, le détail des concerts:

Lausanne, le Bourg, le 29 novembre
Genève, Alhambra, le 30 novembre
Fribourg, Le Nouveau Monde, le 1er décembre
Zurich, le Moods, le 3 décembre

Grand Pianoramax : retour au bercail

Qui dit Leo Tardin pense immédiatement piano et slam. Au sein de son laboratoire Grand Pianoramax, le piano est décliné sous de multiples formes: Fendher Rhodes, Moog ou tout autre clavier aux sons intéressants. En quelques années, Leo Tardin a ainsi su intéresser autant les amateurs de jazz que d’electro. Signé sur le prestigieux label américain ObliqSound, il fit des débuts remarqués. Sur le premier volume de Swiss Vibes figurait un morceau extrait de son deuxième album,  «Blue Gold»: des rythmes quasi tribaux sur lesquels se calait la voix féminine de Celena Glenn.
Un morceau à découvrir ci-dessous tel que joué au Festival Jazz à la Villette avec Black Cracker dans le rôle du slammer et son compatriote Domink Burkhalter à la batterie.

[youtube=https://www.youtube.com/watch?v=y0OQhX2S0KQ]

Dans la même formation, Leo Tardin a poussé ses expérimentations sonores au maximum au Cully Jazz festival. Rencontré au Buffet de la Gare de Lausanne quelques jours avant que ne démarre sa tournée suisse. Léo Tardin fait le point.

Votre dernier album, «Smooth Danger», semble encore plus expérimental que les deux premiers?
Leo Tardin. J’ai déménagé à Berlin pour créer ce nouvel album. J’avais besoin d’une nouvelle source d’inspiration. J’ai passé plusieurs années à New York. J’ai évolué au sein de la scène jazz. Là j’ai effectué un changement de décor et d’ambiance radical ! J’ai enregistré à la Funkhaus de Berlin. Cette grande bâtisse-bunker abritait les studios de la radio allemande. Il s’en dégage une ambiance très industrielle. Les couloirs étaient tellement grands qu’on a songeait à utiliser une trottinette pour aller aux toilettes! L’album est plus produit, il est empreint d’un humour noir un peu grinçant. Mais maintenant, j’ai déjà évolué vers une autre direction : revenir à une forme de piano plus universel, revenir à quelque chose de plus essentiel, sans travail de sound design.

Vous collaborez avec Black Cracker et Mike Ladd. Pourquoi ces deux slammers-là en particulier ?
Leo Tardin Je voulais amener une dimension de plus à cet album. Il y a une énorme scène de slam et de poésie à New York. Je m’y rendais régulièrement. J’appréciais beaucoup ce qui se faisait sur scène, mais je ne trouvais pas mon compte au niveau des textes. Tout le monde me parlait de Black Cracker, mais il était très difficile à joindre. Le genre de personne qui n’a pas de téléphone et pas d’adresse fixe. Finalement nous nous sommes rencontrés. C’était vraiment le choc des cultures : moi le petit blanc qui vient du jazz et lui le Noir d’Alabama issu du milieu des arts visuels et du slam. J’ai tout de suite adoré ce qu’il faisait. Ça allait plus loin. Son univers est plus abstrait. Il est incroyablement fort au niveau de la forme et il a un charisme dingue. C’est lui qui m’a ensuite présenté Mike Ladd et Karsh Kale.

Dès la sortie de votre premier disque, certains de vos morceaux ont été téléchargés à plus de 40’000 exemplaires sur ITunes. Comment expliquez-vous ce succès numérique ?
Leo Tardin Je n’ai eu qu’un morceau «Starlite» qui a été un succès en termes de téléchargement. Je ne sais pas pourquoi. Le fait que je sois sur le label ObliqSound, qui était alors très présent aux Etats-Unis a très certainement aidé. Cela dit la vie de la musique sur Internet est parfois drôle. J’ai un autre morceau, «The Race», un morceau instrumental batterie-piano, pas forcément super facile d’accès qu’on retrouve sur pas mal de vidéos de vacances de particuliers. Je ne sais pas comment il a atterri là, probablement à cause d’un «free download». C’est drôle de voir un morceau créé dans sa chambre à coucher à New York se met soudain à vivre sa vie. Sur mon dernier album, il y aussi ce morceau «Infidel». Il a inspiré à une artiste berlinoise une vidéo entière de dessins. J’ai trouvé ça génial.

[youtube=https://www.youtube.com/watch?v=3oZhG12zZAU]

Grand Pianoramax on Tour
(Leo Tardin : keyboards, Black Cracker (vocals, Dom Burkhalter (drums)

Vevey, Espace Guinguette, 15 novembre
Zurich, Exil (avec en invité spécial Mike Ladd), le 17 novembre
Bâle, Erster Stock, le 18 novembre
Nyon, Usine à Gaz, le 19 novembre
Milan, Cox 18, le 25 novembre
Sierre, Hacienda, le 26 novembre
Berlin, Kantine am Berghain, le 3 décembre

Olivia Pedroli s’en va au pays d’Angela Merkel

Bonne nouvelle: la chanteuse romande – que son dernier album a dévoilé sous un jour plus intime – s’infiltre sur le marché germanophone! The Den se trouve désormais chez tous les bons disquaires d’Autriche et d’Allemagne et la belle s’en va bientôt donner trois concerts, dans des clubs et petites salles “arty” de Berlin, Francfort et Hambourg. Karsten Jahnke, l’agence qui s’occupe, entre autres,  de Marianne Faithfull, Bob Dylan, Sigur Ros, Joshua Redman ou MeShell Ndegeocello vient de l’accueillir en son sein.
Regardez les deux extraits de son concert au Montreux Jazz Festival et vous comprendrez pourquoi cette agence de stars a voulu travailler avec elle.

[vimeo http://vimeo.com/26322852]

En attendant de s’envoler pour l’Allemagne, Olivia Pedroli jouera également en Suisse et en France dans le cadre du bien nommé Festival Transvoisines. Allez la voir avant qu’elle ne remplisse de plus grandes salles!

Concerts en Suisse
Festival Transvoisines
Yverdon, Théâtre de l’Echandole, vendredi 4 novembre.
Grenoble, La Source, samedi 5 novembre. 

Concerts en Allemagne:
Berlin, Qasimodo, le 20 novembre
Francfort, Mounsoturm Studio, le 21 novembre
Hambourg, Stage Club (Neue Flora), le 22 novembre

V, la compilation de la verve engagée

V comme Vote

V comme Vaudrait peut-être mieux, V comme Valeur ajoutée, V comme véridique, V comme Vade retro, V comme Victoire…

V est une compilation d’un genre nouveau: 26 morceaux signés d’artistes des quatre coins de la Suisse téléchargeables jusqu’au 23 octobre, date des élections de nos représentants au Parlement. A l’origine de ce projet, le rapper Bâlois Greis préoccupé par le poids grandissant que prend  l’extrême droite et l’intolérance en Suisse. En offrant un morceau de leur choix en téléchargement gratuit pendent trente jours, les artistes rassemblés ici veulent tous rappeler les valeurs fondamentales de notre pays énoncées en leur temps par le Conseil fédéral. A savoir «Que la force de la communauté se mesure au bien-être du plus faible de ses membres». Patois suisse allemand, anglais et français se superposent, folk, rap, rock et musique électronique s’entremêlent. Les 26 artistes ont pur nom The bianca Story / Charlotte Parfois / Evelinn Trouble / Antoine Jaccoud / Greis Steff la Cheffe / My Heart Belongs To Cecilia Winter / Tim & Puma Mimi / Knackeboul / Saalschutz / Guz / Fiona Daniel / We Loyal / Guy Krneta / Boob / The Monsters / Justin Tyme / Tommy Vercetti / Ueli Apfelböck / Casiofieber / Eriah Schwellheim / Benfay & Alice Mackay / Stahlberger / Anna & Stoffner / Staubsauger /Bonaparte / Papoose / Manillio / Alice Mackay / Kool G Rap / Randy Valentine / Stina Galaxina. La compilation est téléchargeable ici

A écouter urgemment en remplissant son bulletin de vote!